KLAVIER

Selbst klassisch ausgebildet, gebe ich klassisch modernen Klavierunterricht. Im Mittelpunkt steht die Welt der Klaviermusik, die der Schüler kennen und verstehen lernt. Ich sehe meine Aufgabe darin, ihm diese Welt nahe zu bringen und ihn dafür zu begeistern. Freude am Klavierspielen und Freude am Lernen sind hier selbstverständlich eng miteinander verbunden. Das eine ist ohne das andere nicht möglich, wobei die Freude am Lernen abhängig ist von Weg und Ziel: Der Schüler lernt in klar nachvollziehbarer Systematik das pianistische Handwerkszeug als Schlüssel zur Öffnung der Musikwelt.

Beim Anfangsunterricht wird mit der Entwicklung und Festigung des Fünffingerraumes begonnen. Über Lagenwechsel, Streckung der Hand und Untersatz wird leicht nachvollziehbar allmählich der gesamte Ton- und Tastenraum erobert. Ich beginne stets mit einer dem Alter des Schülers angemessenen Klavierschule als rotem Faden für einen transparenten Unterricht. Da die Stücke hier häufig primär methodisch und weniger musikalisch angelegt sind, ergänze ich sehr schnell weitere ansprechende Spielstücke, die dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad und Können angepasst sind. Dabei lege ich sehr großen Wert auf musikalische Qualität der Stücke zur Entwicklung und Kultivierung von Geschmack und musikalischem Erlebnis des Schülers. Stellvertretend seien hier die Komponisten Bartók, Kabalewski und Poser genannt.

Im fortgeschrittenen Unterricht möchte ich dem Schüler die pianistische Welt in ihrer großen Vielfalt von Bach über Beethoven bis Bartók eröffnen, wobei meine persönliche Vorliebe Bach, Schumann und Debussy gilt. Dabei fließen auch zahlreiche Aspekte der Harmonie- und Formenlehre ein. Das Wissen um den musiktheoretischen Hintergrund und übergeordnete Zusammenhänge führt zu einer Vertiefung des Musikerlebens und der Interpretation. Klavier spielen ist mehr als auf dem Klavier zu spielen.

In maßvoller Dosierung wird auch das Tonleiterspiel geübt. Die Tonleiter ist ein wichtiges kompositorisches Element, das dem Musiker in der gesamten Spielliteratur immer wieder begegnet und locker von der Hand gehen muss. Das Tonleiterspiel dient auch dem Üben von Tastenkontakt, Klang und Geläufigkeit ganz allgemein. Zudem wird hierüber leicht nachvollziehbar ein erster Einblick in das Harmoniesystem gegeben.

Das regelmäßige Aufnehmen auf CD ermöglicht dem Schüler, „objektiv“ sein eigenes Spiel und den pianistischen Fortschritt zu erleben.

Pop- und Jazzmusik: Selbstverständlich öffne ich mich den Wünschen der Schüler, auch die Musik aus ihrer sonstigen Musikerfahrung in den Unterricht mit einzubeziehen, und greife hier auf entsprechende Arrangements zurück.

Musiktheoretische Aspekte im Klavierunterricht führen zu einer Vertiefung des Musikverständnisses und damit Bereicherung des Klavierspiels. Lücken und Probleme im Schul-Musikunterricht werden auf Wunsch  geklärt und aufgearbeitet.